
Erbstücke
Ihr Möbelstück war über Generationen in Gebrauch und ist dabei aus der Form gekommen. Gelockerte Verbindungen, gelöstes Furnier, eine Oberfläche, die Ihnen niemand mehr auffrischen will.
Die schwierigste Entscheidung bei einer Restaurierung ist selten handwerklich. Sie lautet: Was bleibt erhalten, was wird ersetzt, und wo dürfen die Spuren der Benutzung sichtbar bleiben. Diese Fragen klären wir gemeinsam mit Ihnen, bevor das erste Werkzeug angesetzt wird. Sie wissen also jederzeit, was an Ihrem Stück geschieht.

Womit wir arbeiten
Ob Erbstück, Fundstück oder das Möbelstück, das Sie täglich benutzen: Erzählen Sie uns, was daran nicht mehr stimmt. Den Rest klären wir miteinander.

Ihr Möbelstück war über Generationen in Gebrauch und ist dabei aus der Form gekommen. Gelockerte Verbindungen, gelöstes Furnier, eine Oberfläche, die Ihnen niemand mehr auffrischen will.

Barock, Biedermeier, Gründerzeit. Hier entscheidet die Zurückhaltung: Was zu viel gemacht wird, nimmt dem Stück seinen Wert, statt ihn zu sichern.

Vieles war vorher in anderen Händen. Verleimungen, die nicht halten, Beizen, die nicht passen, Beschläge aus dem Baumarkt. Solche Eingriffe nehmen wir zuerst zurück.

Der Schrank, den Sie jeden Tag benutzen und nicht ersetzen wollen. Oft steckt darin mehr Substanz als in allem, was Sie dafür kaufen könnten.

Eine fehlende Rosette, ein Schloss, ein Stück Profil. Ein einzelnes Teil kann Ihr ganzes Möbelstück aufhalten. Gibt es nichts Passendes zu kaufen, fertigen wir es an.
Was mit Ihrem Stück geschieht
Holz, Oberfläche, Polster, Leder und Metall liegen hier unter einem Dach. Ihr Stück wandert also nicht von Betrieb zu Betrieb, und Sie haben für alles denselben Ansprechpartner.
Ihr Möbelstück arbeitet, solange es steht. Was an einer Stelle nachgibt, drückt an einer anderen. Deshalb kommt zuerst die Konstruktion in Ordnung und erst danach das Sichtbare.
Bei Intarsien steckt der Aufwand nicht in der Fläche, sondern in den Millimetern dazwischen. Fehlende Teile müssen in Material, Maserung und Farbe getroffen werden, sonst sehen Sie sie für immer.
Schellack, Öl, Wachs, historische Beizen. Die Oberfläche wird schichtweise aufgebaut und auf das abgestimmt, was bei Ihnen daneben stehen bleibt. Bei Eiche verzeiht sie wenig: Jede Ausbesserung sehen Sie im Streiflicht.
Gurte, Federn, Rosshaar, Leinen: Ihr historisches Polster lässt sich im ursprünglichen Aufbau wiederherstellen. Ein moderner Aufbau ist ebenso möglich.
Schreibeinlagen, Buchrücken, Sitzflächen. Prägung und Vergoldung auf Leder gehören zu den Techniken, die kaum noch angeboten werden und ohne die manche Restaurierung unvollständig bleibt.
Vorhandene Beschläge werden gereinigt und gangbar gemacht, fehlende nachgefertigt. Sie sollen zum Rest Ihres Möbelstücks passen, auch wenn sie neu sind.
Gut zu wissen
Drei Fragen, die am Telefon fast immer als erstes kommen. Hier stehen die Antworten schon, damit Sie nicht danach fragen müssen.
Wir nehmen bewusst nur wenige Projekte gleichzeitig an, damit jedes die Sorgfalt bekommt, für die Sie zu uns kommen. Deshalb kann es sein, dass wir nicht sofort anfangen können. Wir sagen Ihnen früh, womit Sie rechnen können, und halten Sie auf dem Laufenden. Brauchen Sie einen bestimmten Termin, sagen Sie ihn gleich im Erstgespräch: Dann planen wir von dort aus rückwärts.
Den Preis erfahren Sie nach unserer ersten Einschätzung, und bevor an Ihrem Stück etwas passiert. Pauschalen gibt es nicht, weil kein Stück dem anderen gleicht: Zwei Kommoden derselben Größe können sich im Aufwand um das Dreifache unterscheiden. Sie bekommen den Rahmen schriftlich, und wenn sich im Verlauf etwas ändert, hören Sie es, bevor es gemacht wird.
Nein. Manchmal raten wir von einer Arbeit ab, weil sie dem Stück mehr nimmt als gibt, oder weil der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht. Sie hören in dem Fall den Grund und, wo wir jemanden kennen, eine Empfehlung. Das ist keine Absage aus Zeitmangel, sondern eine ehrliche Antwort darauf, was Ihrem Stück guttut.



Aus der Werkschau
Drei Arbeiten aus den letzten Jahren. In der Werkschau stehen weitere, jede mit der Frage, die vor der Arbeit zu klären war.
Projektanfrage
Lieber direkt sprechen? Rufen Sie unter 030 49913912 an.
Ihre Angaben sind die Grundlage für ein erstes Gespräch, nicht für ein Angebot. Ihre verbindliche Einschätzung bekommen Sie erst, wenn Ihr Stück gesehen wurde.